(…) Dazu singt die in Zürich ausgebildete Sopranistin Irina Ungureanu so hell und klar, dass mancher im Publikum Gänsehaut verspürt.

Tages-Anzeiger, Juni 2015

Irina Ungureanus Sopranstimme formte solche Lied- beziehungsweise Melodiephrasen in vielfältigsten Ausformungen. Hoch, tief, forte, hauchend, lispelnd, eruptiv: Die Palette ihrer stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten scheint endlos zu sein. Und sie trifft auch nach Minuten der freien Rezitation im freitonalen Raum mit erstaunlicher Sicherheit und punktgenau die richtige Tonhöhe des einsetzenden Instrumentes.

Bündner Tagblatt, Dezember 2013

Die rumänische Sängerin Irina Ungureanu schöpft aus alten Texten und Liedern ihrer Heimat etwas aufregend zeitgemäßes aus dem Hier und Jetzt. Wenn sie ihre wandelbare Stimme erhebt, verströmt dies einen eigenwilligen Folk, aber es werden auch Tore zu freieren Gestaltungsräumen aufgestoßen, in denen die Stimme als eigenständiges Instrument agiert und sich immer wieder eine extreme expressive Konzentration einstellt. Bis hin zu schrägen Jauchzern und exstatischen Aufschreien – Diamanada Galas lässt phasenweise grüßen.
Sie hat einen langen Atem, wenn sie mit bebenden Melismen ihre mystischen Geschichten rezitativisch erzählt, und Streicher sowie ein Harmonium ihre psydechelischen bis   sakralen Klangflächen beisteuern. Immer wieder ist man gleichwohl von dieser ausdruckstiefen Stimme wie auch dem Klang dieser fremdartigen Sprache fasziniert.

Jazz Thing, Winter 2012

Faszinierend war Irina Ungureanus Auftritt. Die Sängerin hat mit ihrem Gesang buchstäblich «nichts in den Händen». Ihre stimmliche Breite zeigte sie mit rumänischer Volksmusik und der Aria von John Cage.

Thurgauer Zeitung, Juni 2013

An aller erster Stelle sei dann die rumänische Sängerin Irina Ungureanu noch einmal genannt, denn sie lotet mit ihrer Stimme die Extreme aus, wirkt dabei immer sicher und schon beim Debüt Album dieser Band wie eine der ganz grossen Sängerinnen, wie eine gelungene Kombination aus Iren Lovasz, Marta Sebestyen, Mariza und Susanna Baca.

Concerto-Magazin, 2011

….sowie den «Phonemena» von Milton Babbitt für Sopran und Klavier, die von Irina Ungureanu und Simone Keller gestisch reich und ungemein lebendig dargeboten wurden. Solche Interpretationen bleiben in Erinnerung.

Tages-Anzeiger, November 2009

Es gibt Interpreten die es schaffen, dich mit einpaar wenigen Tönen zu verzaubern. Sie ziehen dich in den Bann und bleiben dir wegen ihrer Sensibilität und ihres Raffinements stets in Erinnerung. Es sind diejenigen mit Talent und Geist, diejenigen, welche jeden gespielten Ton leben, welche durch die Fähigkeit starke Emotionen zu vermitteln und der Schönheit der künstlerischen Aussage wegen beeindrucken. Diese Gedanken hatte ich während eines Konzertes mit dem Trio Tafeal am 20. August im Spiegelsaal des deutschen Forum Sibiu.

Zeitschrift „muzica“ Bukarest, November 2007

Irina Ungureanu liess während rund eineinhalb Stunden Geräuschfetzen erklingen. Diese durchmischten sich mit rumänischen, französischen und englischen Texten zu schrillen Schreien, Keuchen, Husten, um dann wieder zum Rauschen eines alten Radios zu wechseln.

Thurgauer Zeitung, Mai 2006

Oft hält Irina Ungureanu auf der CD «Linu-i lin, Irina & DRUM» mit Pflanzen singend Zwiesprache, grämt, freut und fragt sich durch und mit ihnen. Das Ensemble intoniert rumänische Volkslieder, doch vermischt und kontrastiert die Gruppe überlieferte Melodien mit Klassik und freier Improvisation und dies so locker, als wäre es immer so gewesen.

AZ Live, Mai 2006

Es gelang ihnen auf eindrückliche Weise, die traditionelle Musik ihrer Heimat improvisierend in die heutige Zeit zu übersetzen. Dazu trug Irina Ungureanus Stimme, die zwischen leisem Säuseln und mächtigem Klang sämtliche Nuancen der Gefühlsregungen beherrscht, mindestens ebenso bei wie die herrlich filigranen Solos auf den Streichinstrumenten und dem Cimbalom.

Zürcher Oberländer, August 2003

Problemlos wechselte Irina Ungureanu von Brahms zu Liedern von Bob Dylan und Donovan, ja sogar zu rumänischen Volksliedern, deren Interpretation an die legendäre Maria Tanase denken liess.

Hermannstädter Zeitung, August 2001